Die Regioretter ...da sind wir im Radio!

Wir vom Schwäbischen Albverein fordern den Erhalt der regionalen Frühsendungen auf SWR4. Denn das, was die Menschen vor Ort bewegt, muss auch künftig einen festen Platz haben beim SWR. Ehrenamtliches Engagement sowie der Einsatz für Heimat, regionale Tradition und Kultur brauchen auch regionale Berichterstattung. Im Wettstreit mit überregionalen Themen droht der Blick dafür verloren zu gehen. Deshalb unterstützen wir "die Regioretter".

LandFrauen machen das Landleben sympathisch - genau wie SWR 4 mit seinen Regionalsendungen. Hier wird aus der Region und für die Region berichtet und deshalb setzten wir uns für den Erhalt aller regionalen Sendungen ein!

Der Verband Region Rhein-Neckar unterstützt die Regioretter

  • weil die regionalen Frühsendungen für das Wir-Gefühl in der Metropolregion Rhein-Neckar unverzichtbar sind,
  • weil die regionalen Frühsendungen gezielt die regionalen Themen aufgreifen,
  • weil wir die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen von SWR 4 Kurpfalzradio schätzen,
  • weil wir davon überzeugt sind, dass das gesamte SWR 4 Programm von den regionalen Frühsendungen stark profitiert,
  • weil auch weiterhin ein Teil der Rundfunkgebühren in die Schaffenskraft und die Arbeitsplätze in den Regionen fließen soll.

Resolution zur Zukunft der regionalen Frühsendungen, Verband Region Rhein-Neckar, 13.03.2012

Muettersproch-Gsellschaft: Für ein Europa der Regionen – nu so wird s ebbis!

Resolution zur Erhaltung der dezentralen Strukturen im SWR, Muettersproch-Gsellschaft, 22.04.2012

Regionalität und Aktualität in den Frühsendungen auf SWR4 sind wichtige Punkte für unsere Vereinsmitglieder, auch um ihre ehrenamtliche Arbeit in den Medien präsentiert zu wissen. Gerade auch diese Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit verschiedener Vereine stärkt das Ehrenamt und ist eine wichtige Unterstützung hierfür- kann es eine bessere Werbung dafür geben? Wir unterstützen die Regioretter bei Ihrem Vorhaben, dass weiterhin aus der Region für die Region berichtet wird! Der Bezug vor Ort muss erhalten bleiben, allein für die Verankerung in der Region.

Die Öchsle-Museumsbahn ist als technisches Kulturdenkmal bundesweit bekannt. Als heimatgeschichtliche Institution lebt sie jedoch insbesondere in, für und von Oberschwaben. Deshalb wenden wir uns gegen die geplanten Einschränkungen der regionalen Berichterstattung in SWR4, die auch uns negativ betreffen würden, und unterstützen die Initiative "Regioretter".

LandFrauen engagieren sich für lebenswerte ländliche Räume - dazu gehören die regionalen Frühsendungen und die subregionalen Programme im südbadischen Raum. Die (sub)regionalen Sendeflächen ermöglichen den Regionalbüros des SWR 4 Themen lokaler Akteure aufzugreifen, denen es in weiter gefassten Sendungen nur äußerst selten gelingt, einen Platz zu ergattern. Menschen aus der Region berichten für Menschen aus der Region und stärken damit den ländlichen Raum - das soll erhalten bleiben.

LandFrauenverband Südbaden unterstützt Regioretter, 22.06.2012

ibiber.de ist als regionaler Blog für mehr statt weniger Berichterstattung aus der Region - und unterstützt deshalb die Regioretter!

Die Diakonie Kork unterstützt die „Regioretter“, weil SWR 4 einmalige Sendeplätze für regionale Nachrichtensendungen und Magazine bietet.
Die Mitarbeitenden des SWR-Regionalbüros Offenburg begleiten unsere Einrichtung mit Sendebeiträgen kompetent und kritisch in unserem Bemühen um Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Mit Beiträgen über die Arbeit der Epilepsiekliniken tragen sie immer wieder bei, die Krankheit Epilepsie zu enttabuisieren und Vorurteile abzubauen. SWR 4 verhilft Sprachlosen ihre Anliegen zu Gehör zu bringen.
Die regionale Berichterstattung in SWR 4 hebt sich positiv ab von durchhörbaren Programmen.
In der Arbeit des SWR-Studios in Offenburg erkennen wir eine große identitätsstiftende Wirkung für den flächenmäßig größten Landkreis in Baden-Württemberg.

Die Geschichte des SWR (aus SWF und SDR) ist untrennbar an die Entwicklung Baden-Württembergs geknüpft. Die vier Landesteile mit ihren unverkennbaren und unterschiedlichen Merkmalen und Eigenheiten sind die Grundlage für eine einzigartige Landschaft mit unverwechselbarer Identität. Wer diese kulturellen und sozialen Begebenheiten pflegen will, darf nicht einer Zentralität das Wort reden. Er muss den Menschen und Landschaften, sowie den Besonderheiten ihres Lebensalltags gerecht werden. Dies darzustellen, ist der gesetzliche Auftrag für den SWR als öffentlich-rechtliches Medium. Regionale Sendungen verbinden und schaffen Platz für die kulturelle Vielfalt, die sich aus den vielfältigen Gruppen und Ethnien entwickelt hat. Nur eine lokal verortete Medienwahrnehmung garantiert, dass alle Bevölkerungskreise und deren Themen medial "wahrgenommen" werden bzw. dort "zu Wort kommen". Dazu gehört auch die Großgruppe FAMILIE mit ihren generationsübergreifenden Themen und Fragestellungen. Alle Altersgruppen sind auf regionale Medienfenster angewiesen.
Der DEUTSCHE FAMILIENVERBAND (DFV) Baden-Württemberg unterstützt alle Forderungen nach dem Erhalt und der Präsenz der regionalen Berichterstattung durch starke Regionalredaktionen.

Der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg schließt sich Ihrer Forderung die regionalen Frühsendungen auf SWR 4 zu erhalten an und unterstützt diese. Gerade die Berichterstattung über die Aufführungen und Aktivitäten unserer Mitgliedsbühnen (es sind über 600 im Land) haben meist regionale Bedeutung und ist für unsere Gruppen sehr wichtig. Im Wettstreit um überregionalen Themen droht diese Berichterstattung verloren zu gehen. Wir sehen darin eine eindeutige Schwächung der Breitenkultur und des ehrenamtlichen Engagements die nicht hingenommen werden kann.

Das Theater Heilbronn unterstützt die Initiative der Regioretter um den Erhalt der regionalen Berichterstattung im SWR Hörfunk. Wenn bei den regionalen Radio-Programmen gekürzt wird, ist zu befürchten, dass sich beispielsweise die Arbeit des Heilbronner Theaters kaum noch im Rundfunk wiederfindet. Momentan gibt es eine vielfältige Berichterstattung über Premieren in Form von Probenreportagen oder Interviews mit Regieteams und Schauspielern. Es gibt Berichte über außergewöhnliche Projekte, über unsere intensive Kinder- und Jugendarbeit und es gibt Veranstaltungshinweise, welche die Zuhörer inspirieren, ins Theater zu gehen. Oft hören wir von unseren Besuchern: „Das haben wir im Radio gehört. Das interessiert uns.“ Die Menschen hier vor Ort hören ihren Radiosender, also das Frankenradio, um mit Informationen, die sie wirklich betreffen, versorgt zu werden. Sollte dieser Radio-Service wegfallen, wäre das ein Riesenverlust. Es ist kaum vorstellbar, dass ein einziges Frühprogramm für das ganze Land das noch leisten kann. Wir merken es bereits in den landesübergreifenden Programmen, dass dort kaum Platz für die Kulturberichterstattung aus den Regionen jenseits der Metropolen ist.
Nicht zuletzt halten wir das Bekenntnis zur Regionalität seitens der hiesigen Radioprogramme auch für überlebenswichtig für den Sender – genauso wie sich die Regionalzeitungen zur Berichterstattung aus ihrer Region bekennen. Denn nur hier finden die Menschen die Informationen, die sie sonst nirgends bekommen.

Für uns Frauen und unsere Familien im ländlichen Raum sind die regionalen Informationen im SWR unverzichtbar. Insbesondere die Redakteurinnen und Redakteure von SWR 4 sind nahe an den Hörerinnen und Hörern in den Regionen. Dies trägt wesentlich zu einer langfristigen Hörerbindung bei. Deshalb sprechen wir uns nachdrücklich dafür aus: Radio muss regional bleiben.

Der Arbeitskreis Alemannische Heimat e.V., Freiburg im Breisgau, hat in seiner Mitgliederversammlung am 13. Juni 2012 in Donaueschingen einstimmig die Strukturreform des SWR ab 2016 abgelehnt. Die 22 Mitgliedsverbände im Bereich der Heimatpflege in Südbaden verweisen auf die gesetzliche Pflichten der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten hin, wonach diese gerade für die regionale Berichterstattung zuständig sind. Und diese ist mit der  vorgesehenen Strukturreform bei weitem nicht mehr gewährleistet. Auch übersieht der SWR völlig die demographische Entwicklung und glaubt nur im "Jugendbereich" seine Hörer zu finden und dort mit einer Quote gegenüber anderen Sendern bestehen zu können. Zum weiteren befürchten die Mitglieder des Arbeitskreises, dass - vergleichbar mit Sport im Dritten - die Berichterstattung aus dem südbadischen Raum weit hinter der des Stuttgarter Raumes zurückbleiben würde.

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